Thema des Workshops (nur ungefähr, aus vergangenen Jahren übernommen)
Werden digitale Medien die Basis für eine Exzellenzinitiative in der
Lehre?
Dem Lernen mit Neuen Medien werden oft sagenhafte Eigenschaften zugeschrieben: es sei anschaulicher, attraktiver, motivierender, effizienter, kostengünstiger, gehe besser auf den Lernenden ein, steigere den Lernerfolg, orientiere sich mehr an den kognitiven Strukturen von Lernenden, etc. . Damit wenigstens einige der genannten Vorteile wirksam werden, sind geeignete didaktische und methodische Modelle und Konzepte unverzichtbar. Hinzu kommen detaillierte Kenntnisse in der Gestaltung von Lernoberflächen, der technischen Realisierung von Lerninhalten, dem Aufbau lernförderlicher Strukturen und Betreuungskonzepte und dem Betrieb von teilweise virtuellen Universitäten. Inwieweit gesteckte Ziele erreicht wurden, ist anhand von Evaluationsmaßnahmen zu ermitteln. Beide Aspekte müssen bereits in die Planung entsprechender Angebote einbezogen werden.
Der Workshop widmet sich ausgewählten Fragestellungen dieses
Themenkomplexes, die durch Vorträge ausgewiesener Experten und durch
eingereichte Beiträge intensiv behandelt werden. Der Schwerpunkt
liegt dabei auf den didaktischen und methodischen Konzepten, die im Rahmen
multimedialer Lehre zum Einsatz kommen.
Zur Präsentation von Beispielszenarien, Projektergebnissen, Best-practice
sowie zum Erfahrungsaustausch sind ausreichend Freiräume eingeplant.
Der 2-tägige Workshop richtet sich an alle Interessentinnen und Interessenten, die - vor allem in der Region Berlin/Brandenburg - an Entwicklung und Einsatz von multimedialen Lehrangeboten arbeiten. Besonders angesprochen sind Mitarbeiter/innen in den laufenden und abgeschlossenen einschlägigen Hochschulprojekten und BMBF-Förderprojekten im Programm "Neue Medien in der Bildung" und aktuell Mitwirkende an einer Exzellenzinitiative für die Lehre.